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Gesellschaft

Sie hinterlässt eine große Lücke

Der Verein katholischer deutscher Lehrerinnen e.V. (VkdL) trauert um seine langjährige Bundesvorsitzende: Roswitha Fischer verstarb am 29. Juli 2021 nach kurzer schwerer Krankheit im Uniklinikum Essen. Der Vorstand des VkdL sowie seine Mitglieder und die Mitarbeiterinnen der Bundesgeschäftsstelle sind bestürzt über den frühen Tod der Oberstudienrätin, die bis Sommer 2014 an einem katholischen Mädchengymnasium in Günzburg tätig war.

Seit 2002 hatte Roswitha Fischer den Bundesvorsitz des katholischen Verbandes übernommen, nachdem sie bereits über viele Jahre (seit 1994) Stellvertretende Bundesvorsitzende war und sich als Landesvorsitzende des VkdL in Bayern, als Diözesanvorsitzende in Augsburg und als Vertreterin des VkdL im Landeskomitee der Katholiken in Bayern für die Ziele des Pädagoginnenvereins engagiert hatte.

Mit viel Herzblut und aus tiefster Glaubensüberzeugung machte sich Roswitha Fischer für die Belange der Kinder und Jugendlichen stark, kämpfte für den konfessionellen Religionsunterricht und engagierte sich für das gegliederte Schulwesen in Deutschland – gemeinsam mit Ingrid Ritt von der Initiative „3 X MEHR“ in Bayern.

In den letzten Jahren kümmerte sie sich liebevoll um die Pflege der Ehrenvorsitzenden, Nelly Friedrich, die vor ihr den Bundesvorsitz bekleidet hatte.

Roswitha Fischer wird am Freitag, 6. August 2021, um 10.00 Uhr in ihrer bayerischen Heimat im Landkreis Starnberg beigesetzt und findet ihre letzte Ruhestätte auf dem Friedhof von Mariä Himmelfahrt in Aufkirchen.

Quelle: Pressemeldung des Vereins katholischer deutscher Lehrerinnen e.V.