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Verbandsarbeit

Neuer Vorstand nimmt seine Arbeit auf

Nachdem die Vorstandswahlen ausgezählt worden waren, traf der Lockdown auch den neuen Vorstand des VKRF und verhinderte zunächst eine konstituierende Sitzung mit persönlicher Begegnung. Mithilfe einer Videokonferenz konnte der neue Vorstand dann aber doch – zumindest digital – zusammenkommen.

Es erinnerte ein wenig an das Sprachwunder von Pfingsten: Die konstituierende Sitzung des neuen Vorstands via Videokonferenz. Die Vermittler des Glaubens an Schulen bedienten sich zwar nicht der Zungenrede, aber die anfänglichen technischen Probleme hätten das einen Außenstehenden durchaus vermuten lassen können.

An der Spitze des Verbands stehen ab sofort Michael Längle und Christiane Schababerle-Wagner, wobei Christiane auch die Vertretung des Verbands nach außen übernehmen wird. Die beiden haben sich zum Ziel gesetzt, die gute Arbeit ihrer Vorgänger weiterzuführen und nutzten die Gelegenheit, dem Team um Simon Lienhard und Valentin Schneider noch einmal ihren Dank auszusprechen.

Weiter im Vorstand bleiben Maria Busath als Vertretung der MAV, Uli Purschke, und Jonas Müller. Tobias Kampmann und Teresa Ostertag kommen als neu gewählte Vorstandsmitglieder hinzu. Des Weiteren wurde zu Beginn der Sitzung Aeneas Krocker kooptiert, der sich ab sofort für die Kasse und die Mitgliederverwaltung verantwortlich zeigt. Maria Busath hatte hier im Vorfeld großartige Arbeit geleistet und die Mitgliederdatenbanken auf den aktuellen Stand gebracht. Ebenso wurde auch Florian Luft kooptiert, der die Homepage des Verbands pflegen wird. Die Arbeit der Schriftführerin übernimmt ab sofort Teresa Ostertag.

„Ich denke, dass es heute in einer Zeit von massiven gesellschaftlichen Umbrüchen wichtig ist, den Stellenwert des Religionsunterrichts als eine zentrale Vermittlungsinstanz von Glaube und Werten in unserer Gesellschaft stärker hervorzuheben“, beschreibt Längle die Motivation für seine Kandidatur.  Die beiden Vorstände sehen den VkRF als die zentrale Lobby für die Kolleginnen und Kollegen gegenüber Staat und Kirche. Aufgabe sei es, sich für gute Rahmenbedingungen einzusetzen, dass die Kolleginnen und Kollegen wirksamen Unterricht machen können.

Ein besonderes Anliegen ist Schababerle-Wagner die Positionierung von Kirche und Religionsunterricht in Zeiten der digitalen Transformation: „Wir sollten hier voran gehen und eigene Ideen und Ansätze entwickeln, wie wir Zukunft im Sinne Christi gestalten können.“ Kirche und Religionsunterricht müssten hier mutig sein und neue Wege wagen, so ihr Statement. Unter diesem Aspekt soll in der kommenden Amtszeit auch die Vernetzung der Kolleginnen und Kollegen innerhalb des Verbands, aber auch über die Diözesangrenzen hinweg intensiviert werden.