Diözesanrat beschäftigt sich mit Ergebnissen der MHG-Studie

Am vergangenen Freitag und Samstag (16./17.11.) kam der Diözesanrat der Erzdiözese zusammen, um über Ergebnisse der Studie zu sexuellem Missbrauch durch Priester, Diakone und männliche Ordensangehörige in der  kath. Kirche in Deutschland zu sprechen. Für den VKRF nahm Vorstandsmitglied Michael Längle an den Beratungen des Diözesanrats teil.

Als Religionslehrerinnen und -lehrer sind wir tagtäglich mit dem Vertrauensverlust konfrontiert, den die Kirche nach Bekanntwerden des ganzen Ausmaßes der schrecklichen Verbrechen an Schutzbefohlenen zu verzeichnen hat. So ist der Vorsitzenden des Diözesanrats, Martina Kastner, zuzustimmen, wenn sie feststellt: „Das Vertrauen in die  Glaubwürdigkeit von Kirche ist mittlerweile auch bei vielen Engagierten geschwunden. Viele trauen der Kirche nicht mehr zu, sich diesen Verbrechen zu stellen und eine  Aufarbeitung der Missbrauchsfälle ehrlich anzugehen, um vor allem den Opfern endlich Gerechtigkeit zukommen zu lassen.“

Kastner betonte, nur wenn sich jetzt mit Blick auf Strukturen und Machtverhältnisse innerhalb der Kirche etwas grundlegend ändere, habe Kirche weiterhin Zukunft.

Ein weiterer, für viele Religionslehrer/-innen wichtiger Punkt auf der Tagesordnung des Rats war die Diskussion über das Kirchliche Arbeitsrecht und die KODA-Arbeit (Kommission zur Ordnung des diözesanen Arbeitsrechts) im Erzbistum Freiburg.

Zusätzliche Informationen zur Arbeit des Diözesanrats und seiner Herbstvollversammlung finden Sie auf www.dioezesanrat-freiburg.de.

 

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