Frühjahrsvollversammlung des Diözesanrats: „Den Fragen und Ängsten der Menschen nicht ausweichen!“

Am 17. und 18. März fand in Freiburg die Frühjahresvollversammlung des Diözesanrates statt, in dem der VKRF seit 2016 mit einem Delegierten vertreten ist.

An diesen beiden Tagen ging es unter anderem um die neuen diözesanen Leitlinien, die in Kürze verabschiedet werden sollen und deren 2. Anhörungsentwurf dem Gremium vorgelegt wurde.
Bedauerlicherweise musste Simon Lienhard für den VKRF feststellen, dass in diesem Entwurf der Religionsunterricht „vergessen“ und somit nicht einmal erwähnt wurde. Auch wenn das Versehen mittlerweile korrigiert ist, zeigt diese Begebenheit doch deutlich, wie wichtig es ist, dass wir Religionslehrer/-innen – auch innerhalb der Kirche – immer wieder deutlich und selbstbewusst auf den Stellenwert des Religionsunterrichts hinweisen: über den RU erreichen wir wöchentlich über 250.000 Schülerinnen und Schüler in unserer Erzdiözese, fast 4500 Kolleginnen und Kollegen unterrichten mit bischöflicher Beauftragung das Fach Kath. Religionslehre.

Einen weiteren wichtigen Bestandteil der Versammlung bildete die Auseinandersetzung mit (Rechts-)Populismus und Islamophobie anhand eines Impulsreferates des Politikwissenschaftlers Prof. Dr. Ulrich Eith (Freiburg). In der anschließenden Diskussion war man sich einig, dass „Kirche den Fragen und Ängsten der Menschen nicht ausweichen darf, sondern sich ihnen vielmehr stellen und sie aufgreifen muss.“
Bereits seit Monaten beschäftigen sich auch viele Kolleginnen und Kollegen zusammen mit ihren Schülerinnen und Schülern im RU mit diesen Fragen und Ängsten, die mitunter auch von Jugendlichen geäußert werden. Sie tragen so zu einem Mehr an Kenntnis und Verständigung bei in Zeiten von „Fakenews“ und Abschottung.

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