Religionsunterricht in 20 Jahren

Wie sieht der Religionsunterricht der Zukunft aus?
Mit dieser Frage beschäftigt sich der VKRF-Vorstand auf dem Hintergrund des religiösen Wandels in unserer Gesellschaft.Immer weniger Kinder und Jugendliche in Deutschland sind konfessionell geprägt. Was bedeutet es auf diesem Hintergrund, wenn der VKRF laut Satzung die „Mitarbeit an einer zeitgerechten pädagogischen und schulpolitischen Gestaltung des Religionsunterrichts“ zur Aufgabe hat?

Erste Gedanken und Zukunftsszenarien wurden für eine Vorstandssitzung des Religionslehrer/-innenverbandes entwickelt. Nun präsentierten Valentin Schneider und Thomas vom Brocke diese Gedanken auf den Mitgliederversammlungen des VKRF.

Mit seinen Überlegungen steht der VKRF nicht alleine da. So hatten im Frühjar 2014 die beiden bundesweiten Verbände dkv und aeed zum Thema Stellung bezogen (nachzulesen hier). Auch in der religionspädagogischen Diskussion ist das Thema präsent, vgl. z.B. den Themenschwerpunkt der Katechetischen Blätter 05/2014 (Übersicht über die Artikel hier).

Unser Ziel ist es, möglichst viele Religionslehrer/-innen in den Austausch über die Zukunft des RU einzubinden. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns Ihre Ideen zum „Religionsunterricht 2034“, Ihre Hoffnungen und Wünsche, Ihre Sorgen und Befürchtungen mitteilen würden. Nur so können wir uns fundiert in der schulpolitischen Diskussion zu Wort melden, die früher oder später auf uns zukommen wird.

Klar ist für uns: verstecken braucht sich unser Fach keineswegs! Die Rückmeldungen zum Sinn des Religionsunterrichts sind gerade von Schülerinnen und Schülern sehr oft positiv. Und dass religiöse Bildung in einer religiös/konfessionell pluraler werdenden Gesellschaft von großer Bedeutung ist, liegt auf der Hand.

Das auf den Mitgliederversammlungen vorgestellte Papier zur Zukunft des Religionsunterrichts finden Sie hier: RU_2034.pdf

Beteiligen Sie sich an unserer Diskussion!

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